WIR GEBEN IHNEN SICHERHEIT.

Gerade in einer solch schweren Situation, in der sich unsere Patienten befinden, ist Sicherheit ein Gefühl, was Zuversicht und Hoffnung bringt. Denn die Unsicherheit über die Krankheit und den Genesungsverlauf überwiegt und ist bei den meisten Patienten sehr groß. Wir wollen ihnen wieder ein wenig Sicherheit zurückgeben, indem wir kontinuierlich unser Bestes für ihre Gesundheit geben.

Am 24.7.2014 wurde die Universitätsklinik für Chirurgie mit dem Dekret über erhöhte Patientensicherheit ausgezeichnet. Zwei Jahre zuvor erfolgte eine externe Risiko-Analyse durch eine dafür spezialisierte Firma (GRB). Es wurden einzelne Risiken für die Patienten, vor allem an den sogenannten Schnittstellen, identifiziert. In einer 2-jährigen Aufarbeitung der „Problemstellen“ erfolgte im Frühjahr 2014 das Re-Audit. Bei diesem konnte festgestellt werden, dass die wenigen vorher bestandenen Risiken behoben wurden. Damit ist die Universitätsklinik für Chirurgie in Salzburg eine der wenigen großen Chirurgischen Kliniken in Österreich, die diese Auszeichnung zum Wohl ihrer anvertrauten Patienten führen darf.

Zahlen, die Leben retten können
Zusätzlich zu dieser Auszeichnung veröffentlichen wir hier an der Chirurgie Salzburg regelmäßig unsere Fallzahlen, die eine Klinik oder ein Arzt vorweisen muss, um die nötige Expertise für die jeweilige Operation zu gewährleisten. Studienergebnisse zeigen, dass die Ergebnisqualität einer Krebsoperation von der Anzahl der durchgeführten Operationen an einem Krankenhaus oder durch den Chirurgen abhängt. Denn ab einer gewissen Anzahl von Eingriffen pro Jahr kann die Todesrate nach der Operation in manchen Fällen sogar mehr als halbiert werden.

An der Universitätsklinik für Chirurgie in Salzburg liegen die Zahlen teilweise weit über den geforderten Mindestvorgaben. 2013 betrug die Anzahl von onkologischen Operationen an der Speiseröhre 19, am Magen 31, an der Leber 66, an der Bauchspeicheldrüse 41,  am Dickdarm 86 und am Mastdarm 58. *

Die Struktur der Chirurgie Salzburg ist nach den einzelnen Organen ausgerichtet, das heißt, dass jeweils zwei Spezialisten mit entsprechender Ausbildung,  auch im Ausland, für die onkologischen  Bereiche Speiseröhre/Magen, Leber/Bauchspeicheldrüse, Dick-/Mastdarm, Lunge, Schilddrüse/Nebenschilddrüse verantwortlich sind. Damit gewährleisten wir zum einen, dass die Fallzahlen der Klinik erfüllt werden, und zum anderen, dass auch die  Chirurgen ein hohes Ausmaß an Erfahrung und Expertise besitzen.

* Quelle: NÖ PPA, Laut gedacht, Mindestmengen in der Chirurgischen Onkologie, März 2014; von Univ.-Prof. Dr. Dietmar Öfner-Velano, MAS, MSc, F.A.C.S.